Presseinformation Ladungssicherung

Zurrgurte spannen „im Blindflug“ ist jetzt vorbei
Neues patentiertes Handkraftmessgerät BRAUN SpannControl minimiert das latente Sicherheitsrisiko beim Verzurren mit konventionellen Spannratschen.

Damit ein Zurrgurt vorschriftsmäßig gespannt ist, müssen 50 daN Handkraft auf dem Ratschengriff aufgebracht werden. Experten bemängeln jedoch seit langem, dass diese 50 daN – angesichts der dafür notwendigen sehr hohen Kraftanstrengungen - nur von einer Minderheit der LKW-Fahrer erreicht werden. Die meisten Fahrer sind sich über die damit verbundenen Sicherheitsrisiken jedoch nicht im Klaren. BRAUN Ladungssicherungssysteme, Neumarkt stellt jetzt das patentierte Handkraftmessgerät SpannControl vor, mit dessen Hilfe nicht nur die geforderte Handkraft von 50daN optisch und akustisch angezeigt wird - obendrein werden gerade mal 15 daN Handkraft statt 50 daN benötigt. Das Handkraftmessgerät SpannControl eignet sich zum Einsatz mit allen handelsüblichen Ratschen und Handgriffbreiten bis 112 mm.


   

Das patentierte Handkraftmessgerät BRAUN SpannControl minimiert das latente Sicherheitsrisiko beim Verzurren mit konventionellen Spannratschen.
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Theoretisch Ja. Praktisch Nein.
50 daN Handkraft werden so gut wie nie erreicht.

Um einen Zurrgurt optimal zu spannen, müssen 50 daN Handkraft SHF (Standard Hand Force) erreicht werden. Nur wenn diese 50 daN Handkraft tatsächlich am Spannhebelgriff anliegen, kann die benötigte Vorspannkraft STF (Standard Tension Force) erzeugt werden. Diese Kraftangaben, wie man sie auf jedem Zurrgurt-Etikett findet, sind in aller Regel jedoch nur von theoretischer Natur. Experten schätzen, dass gerade mal 15% bis 20% aller Zurrgurte mit der vorgeschriebenen Handkraft von 50 daN SHF  gespannt sind. Sigurd Ehringer, langjähriger Trainer und Buchautor zum Thema Ladungssicherung: „50 daN Handkraft zu erreichen ist mit den handelsüblichen Ratschen selbst unter normalen Umständen kaum möglich. In der täglichen Praxis ist das also fast schon ausgeschlossen. Denn oft kann die Ratsche nur nach oben gedrückt werden, man kann also nicht sein Körpergewicht an die Ratsche hängen. Oder man steht auf der Laderampe und kann die Ratsche mit nur einer Hand bedienen.“ Folglich kann auch nur in den seltensten Fällen die geforderte Vorspannkraft (STF) am Spanngurt erzielt werden. Die Ladung ist also nicht vorschriftsmäßig gesichert! Zwar gibt es heute bereits Handkraftmessgeräte doch sie messen nur „das Problem“ – eine Lösung bieten sie nicht.

Das BRAUN SpannControl wird auf die Ratsche aufgeschoben bis die Arretierungshebel den Ratschengriff umgreifen und einrasten.
Zurrgute spannen ist mit dem BRAUN SpannControl kinderleicht. Es werden nur 15 daN Handkraft statt 50 daN benötigt.
Zum Vergleich:Um 50 daN Handkraft mit einer handelsüblichen Ratsche zu erreichen, sind hohe Kraftanstrengungen notwendig.


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Zurrgute spannen ist jetzt kinderleicht.
Statt 50 daN Handkraft werden nur 15 daN benötigt
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BRAUN Verzurrsysteme, Neumarkt stellt mit dem patentierten Handkraftmessgerät SpannControl ein System vor, mit dessen Hilfe exakt die geforderte Handkraft von 50 daN angezeigt wird. Darüber hinaus wird mit minimaler Anstrengung die notwendige Handkraft von 50 daN erreicht. Durch die Hebellänge von 58 cm werden effektiv nur 15 daN Handkraft benötigt. Der Clou: Durch ein akustisches und zusätzlich visuelles Signal wird  der Bedienperson angezeigt, wann die richtige Handkraft erreicht ist.

Nur in der Theorie möglich. 50 daN werden nur in den seltesten Fällen erreicht.
Damit ist auch die zu erreichende Vorspannkraft in Frage gestellt.
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Aufsetzen. Ratschen. Messen. Fertig.
Das Handkraftmessgerät SpannControl in der Praxis

Die Handhabung des BRAUN Handkraftmessgeräts ist denkbar einfach. Das Handkraftmessgerät ist mit einem schwenkbar gelagertem Handgriff ausgestattet und wird soweit aufgeschoben bis die Arretierungshebel den Ratschengriff umgreifen und einrasten. Das SpannControl ist nun mit der Ratsche fest verbunden. Ein unbeabsichtigtes Lösen des SpannControls während des Ratschvorgangs ist damit ausgeschlossen. Mit dem Hebel wird nun die Spannratsche bewegt. Sobald ca. 15 daN Kraft am Hebel des Handkraftmessgerätes erreicht sind, geht der Messgerätehandgriff in eine Kippbewegung über und löst einen Warnton und zusätzlich ein Signallicht aus. Das ist für den Anwender der Hinweis, dass nun 50 daN Handkraft auf dem Ratschengriff erreicht sind und somit die maximal erreichbare Vorspannkraft ist auf den Zurrgurt aufgebracht ist. Nach Auslösung der Signale muss abschließend nur noch in den nächsten einrastbaren Zahn auf dem Zahnkranz der Ratsche geratscht werden.


Über Sigurd Ehringer

Sigurd Ehringer ist VDI-zertifizierter Ausbilder für Ladungssicherung, Gefahrgut-Beauftragter und seit 1996 Berater/Ausbilder/Trainer in der Logistik. Sigurd Ehringer ist bekannt als Fachbuch-Autor zum Thema Ladungssicherung. Mehr unter HYPERLINK "http://www.se-logcon.de"http://www.se-logcon.de

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