Freie Fahrt für perfekte Ladungssicherung.
Patentiertes Handkaftmessgerät „SpannControl“ im Praxistest.

(Neumarkt, Februar 2012) Bei der JURA-Spedition, Neumarkt in der Oberpfalz, wird Ladungssicherheit groß geschrieben. Simone Götz ist verantwortlich für die Flotte mit 60 LKWs. Zur Verbesserung der Ladungssicherheit setzt sie das SpannControl System von Braun ein. Das patentierte Handkraftmessgerät zeigt die anliegende Vorspannkraft an und erleichtert gleichzeitig das Ratschen.


Freie Fahrt für perfekte Ladungssicherung.
Simone Götz, Leiterin des Fuhrparks bei der JURA Spedition, hat das Thema Ladungssicherung energisch in Angriff genommen.
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Simone Götz steht vor einem beladenen LKW und erklärt, warum beim Niederzurren der geladenen Spanplatten selbst die kräftigsten Mitarbeiter irgendwann an ihre Grenzen kommen: „Versuchen Sie mal, die Ratsche bei gespanntem Gurt nach unten zu drücken – das ist Knochenarbeit, vor allem wenn Sie pro Schicht 25 Auflieger durchpowern.“ Die Verlademannschaften der JURA-Spedition arbeiten am Standort Neumarkt, dem Hauptsitz des Unternehmens, im Zweischichtbetrieb und sind darum hohen körperlichen Belastungen ausgesetzt.

Die JURA Spedition als konzerneigenes Tochterunternehmen der Pfleiderer AG – BusinessCenter Westeuropa – gehört mit einem Umschlag von bis zu 900 Ladungen pro Tag, zu den großen deutschen Speditionen und transportiert zu 80% Holzwerkstoffe für die deutschen Pfleiderer Werke. Am Standort Neumarkt werden ausschließlich Spanplatten verladen. Wegen des geringen Gleit-Reibewertes der Platten, gepaart mit hoher Tonnage kommt dem Niederzurren große Bedeutung zu.

   
   

 

Simone Götz: "Unter dem Aspekt der Sicherheitsmaximierung rechnet sich die Investition in den SpannControl allemal".
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Nie wieder überlastete Gurte und defekte Ratschen

„Früher kam es immer wieder vor, dass Hilfsmittel wie Verlängerungen oder Stangen eingesetzt wurden, um die Handkraft an der Ratsche zu erhöhen, weil der Fahrer keine Kraft mehr hat. Das kann man zwar niemandem verübeln, aber es ist nun mal aus gutem Grund verboten,“ sagt Simone Götz. Denn wenn Gurt und Spannschlösser mit der gehebelten Kraft unkontrolliert gespannt und überlastet werden, besteht die Gefahr, dass die Ratsche einen Defekt erleidet und wieder aufspringt. Simone Götz: "Den Fahrern kann man hier wohl den geringsten Vorwurf machen, denn sie sind diejenigen, die als erste den Kopf hinhalten müssen. Leider wird allzu oft versäumt ein Fahrzeug mit den richtigen und vernünftigen Mitteln auszustatten, wie Langhebel-Zugratschen statt Kurzhebel - oder gar nur Druckratschen, um dem Fahrer seine Tätigkeit zu erleichtern und ihm mehr Effizienz zu verschaffen." Denn neben der Tatsache, dass die Ladung nicht korrekt gesichert ist, drohen böse Verletzungen, vor allem dann wenn der Mitarbeiter mit dem Ellbogen auf dem Auflieger aufschlägt. Das Niederzurren ist deshalb in der Branche nach wie vor einer der Unfallschwerpunkte.

Im BusinessCenter Westeuropa der Pfleiderer AG hat man dieses Problem inzwischen weitgehend im Griff. Seit drei Jahren beschäftigen sich die Logistikleiter der deutschen Standorte zusammen mit Simone Götz als Leiterin des JURA Fuhrparks intensiv mit dem Thema Ladungssicherung. Mit dem Experten Sigurd Ehringer und weiteren externen Beratern wurde ein Ladungssicherungshandbuch erarbeitet, das speziell auf die Ladungen der Pfleiderer Holzwerkstoffe - und somit auch der JURA Spedition - zugeschnitten wurde. Zusätzlich gibt es an jedem Standort des BC West einen Ladungssicherungsbeauftragten, der als „Supervisor“ eingesetzt wird. Daneben hat sich die JURA Spedition das Thema Weiterbildung auf die Fahne geschrieben. Laut Simone Götz eine never-ending-story, da es immer wieder etwas gibt, was man dazu lernen und verbessern kann.

 

Spanplatten, so weit das Auge reicht...
Typische Ladungssituation bei der JURA Spedition.
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Die Handhabung des BRAUN Handkraftmessgeräts ist denkbar einfach.
Fünf Schritte zur perfekekten Ladungssicherung.

Ratsche am Gurt ansetzen. Ratsche mit wenigen Zügen fixieren.
Das SpannControl auf die Ratsche aufschieben bis die Arretierungshebel den Ratschengriff umgreifen und einrasten.

Ratschen mit dem SpannControl. Es werden nur 15 daN Handkraft statt 50 daN benötigt. Fertig! Ein optisches und ein akkustische Signal zeigen an, dass 50 daN Handkraft erreicht sind.

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50 daN Handkraft liegen auf der Ratsche

Vor diesem Hintergrund wird bei JURA seit gut einem Jahr das patentierte Handkraftmessgerät SpannControl der Braun GmbH eingesetzt. Simone Götz: „Wir haben erkannt, dass man mit einem Gurt richtig umgehen muss, damit er so funktioniert, wie er funktionieren soll. Deshalb setzen wir bei der Beladung des eigenen Fuhrparks am Standort Neumarkt den SpannControl bei allen Ladungssicherungen ein. Das Gerät stellt genau das sicher, indem es während des Ratschens ein akustisches Signal gibt, wenn 50 daN Handkraft erreicht sind."

Das Vorgehen hierzu ist denkbar einfach:

Das Handkraftmessgerät SpannControl ist mit einem schwenkbar gelagertem Handgriff ausgestattet und wird soweit auf die Ratsche aufgeschoben, bis die Arretierungshebel den Ratschengriff umgreifen und einrasten. Das Gerät ist nun mit der Ratsche fest verbunden. Mit dem Hebel wird dann die Spannratsche bewegt. Durch den langen Hebel muss der Fahrer effektiv nur noch 15 daN Handkraft aufbringen um die Handkraft von 50 daN zu erzielen. Weiterer Sicherheitsvorteil: Sobald ca. 15 daN Kraft am Hebel des Handkraftmessgerätes erreicht sind, geht der Messgerätehandgriff in eine Kippbewegung über und löst einen Warnton und zusätzlich ein Signallicht aus. Das ist für den Anwender der Hinweis, dass nun 50 daN Handkraft auf dem Ratschengriff anliegen und somit die maximal geforderte Vorspannkraft auf dem Zurrgurt aufgebracht ist. Nach Auslösung des Signals muss abschließend nur noch in den nächsten einrastbaren Zahn auf dem Zahnkranz der Ratsche geratscht werden.

Ebenfalls wichtig ist für Simone Götz der Aspekt der Arbeitserleichterung: Da mit dem SpannControl weniger Kraft zum Spannen der Gurte notwendig ist, fällt des den Mitarbeitern wesentlich leichter, einen LKW von vorn bis hinten durchzuzurren.

 

Simone Götz: "Ladungssicherung ist eine never-ending-story, bei der es immer wieder etwas gibt, was man dazu lernen und verbessern kann"
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Eine empfehlenswerte Investition

Würde Simone Götz den SpannControl weiterempfehlen? „Unter dem Aspekt der Sicherheitsmaximierung rechnet sich die Investition allemal. Bei einem Preis von rund 300 Euro zahlt sich die Anschaffung für größere Unternehmen mit hohem Verladeaufkommen über schnellere Ladungssicherungsvorgänge und weniger Gurtverschleiß in jedem Fall aus“. Für kleinere Betriebe sieht Simone Götz jedoch im Preis ein Handicap. Von daher könnte es ihrer Meinung nach sogar sinnvoll sein, wenn das Gerät unter dem Gesichtspunkt des Arbeitsschutzes gefördert würde.

 

   

Das patentierte Handkraftmessgerät SpannControl minimiert das latente Sicherheitsrisiko beim Verzurren mit konventionellen Spannratschen.
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